Gambia ist das, was man im Traveller-Jargon gerne Afrika für Einsteiger nennt.

Der kleinste Staat des afrikanischen Kontinent ist gleichzeitig auch sein friedlichster und das, obwohl in diesem Land, das kleiner ist als Hessen, viele verschiedene Ethnien leben. Mehr als 20 Sprachen werden gesprochen, darunter Wolof, Mandinka, Fulbe und Serahuli.

Die meisten Gambianer sind deshalb recht polyglott, können sich also in mindestens drei Sprachen flüssig verständigen, darunter Englisch, das auch nach der Unabhängigkeit 1965 Amtssprache blieb. Das macht es für ausländische Touristen recht einfach mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen – und umgekehrt, doch dazu später mehr.

Wie es dazu kommt, dass Gambia eine anglophone Enklave im frankophonen Senegal wurde, ist eine von vielen verrückten Geschichten der Kolonialzeit. Der heutige Staat Gambia erstreckt sich über 450 Kilometer entlang des Gambia-Rivers, er ist jedoch nur zwischen zehn und 50 Kilometer breit. Das war die Entfernung, die die Kanonen der britischen Flotte, die den Fluss in Beschlag nahm, schießen konnte – der Rest blieb Französisch-Senegal.

Wie fast immer in Afrika kann man das nicht gerade als natürliche Landesgrenze bezeichnen, dennoch gab es nie Bürgerkrieg mit dem Nachbarland, was wohl unter anderem daran liegt, das es in Gambia keine nennenswerten Bodenschätze gibt. Nichts was man ausbeuten könnte, bedeutet allerdings auch nichts, was man verkaufen kann.

Gambia ist kein reiches Land und viel auf fremde Hilfe angewiesen. Es gibt deutsche Kindergärten und Wasserpumpen, englische Schulen, chinesische Glasereien, indische Eismaschinen-Fabriken und so weiter. Verhungern muss hier trotzdem keiner.

Im Gegenteil – das Essen in Gambia ist ausgesprochen lecker! Es gibt so etwas wie zwei Nationalgerichte, die in exklusiven Restaurants genauso zubereitet werden wie von einer „Busch-Mamma“ und es ist keinesfalls gesagt, wo es besser mundet.
Domoda ist eine würzige Erdnuss-Sauce. Dazu isst man Kartoffeln und Fleisch. Benachin ist ein Reis-Eintopf, der mit Tomatenmark gekocht wird. Neben Maniok schmeckt Fisch dazu besonders lecker.

Außer den kulinarischen Genüssen verfügt Gambia über eine bunte Vogelwelt, tropischen Regenwald und Savannen. Der Gambia Fluss wurde zum Nationalpark erklärt, den man von der Lamin Lodge aus mit dem Boot erkunden kann. Dennoch sehen die meisten Gambia Touristen wenig davon.

Die Deutschen, Engländer und Holländer, die ins Land kommen, suchen ähnlich wie die Kolonialherren von einst einen Platz an der Sonne und der wird ihnen bequem angeboten in den 4- und 5-Sterne Resorts am Atlantik. Eine Poolbar mit Happy Hour, Klimaanlage und Rund-um-die-Uhr-Service geben den wenigsten einen Grund  ihre umzäunte Anlage einmal zu verlassen.

Wenn treten Sie erst mal hinaus auf die Senegambia-Road, darüber freuen sich zumindest, die Taxifahrer, Restaurantbesitzer, selbsternannten Reiseführer, Mützen und Souvenir-Verkäufer. All zu sehr unterscheidet es sich dort nicht von anderen Strand-Party-Meilen. Man findet dort durchaus einige Clubs, in denen man bis in die Morgenstunden durchtanzen kann. Was übrigens auch die Afrikaner gerne machen, sofern sie es sich eben leisten oder sich reinschmuggeln können.

Etwas demokratischer geht es zu auf den Strand-Partys. Des nachts sind eben alle Katzen grau.

Der Strand ist eigentlich das Reich der „Beach-Boys“ oder abwertend „Bumsters“ genannt. In der netten Variante wollen die Strand-Jungs einfach ein wenig chatten: „Hello, welcome to the sunshine coast of Africa! What`s your nice name?“ Es scheint so etwas wie eine Fibel mit Standard-Sprüchen für das Aufreißen von Touristinnen zu geben, denn die Variationen sind nicht all zu groß.
Neben Kontakt wollen die Bumsters den Weißen aber auch gerne etwas andrehen oder sie ein bisschen übers Ohr hauen.  Häufungen von Vorfällen dieser Art haben dazu geführt, dass sie von der Regierung Jammeh von den Hotel-Stränden verbannt wurden und von einem staatlichen „Resozialisierungsprogramm“ in blaue Uniformen gesteckt und vor  den Anlagen als „Guides“ fungieren.

Doch es geht auch anders: Der Paradise Beach in Sanyang hat sich seinen Namen redlich verdient. Dass es auf 80 Kilometern immer noch Küstenabschnitte gibt, auf denen man die relaxte Atmosphäre von Fischerdörfern genießen kann, macht Gambia auch für Individual-Touristen zu einem lohnenswerten Strand-Reiseziel.

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Wenn Sie in Ihrem Urlaub noch einmal ein richtiges Abenteuer erleben wollen, wenn Sie spüren wollen, wie die Luft der Wildnis Ihre Haut umspielt, wie die faszinierendsten Tierarten in ihrer freien Laufbahn und natürlichen Umgebung ihr Leben führen – und auch manchmal ums überleben kämpfen – ja dann sollten Sie mal ein Safari Hotel in Kenia buchen.

Kenia liegt in Ostafrika und bietet Ihnen neben traumhaften Stränden und vielen kulturellen Highlights auch die faszinierendsten Landschaften aus Bergen, Wüstengebieten, Regenwäldern und Grassteppen. Aus diesem Grund besitzt Kenia auch eine Vielzahl an Nationalparks, von denen Sie auf Ihrer Safari sicherlich den ein oder anderen durchreisen werden. (mehr …)

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Es erstaunt zunächst, dass sie so erstaunt waren: viele der Urlauber die von Thomas Cook & Co. aus Tunesien „gerettet“ wurden, waren sich der Gefahr, in der sie potentiell schwebten nicht bewusst.

Zum einen befanden sich viele Touristen in exklusiven Ferien- und Badeorten, zum Beispiel auf Djerba und nicht in der Hauptstadt Tunis und zum anderen wurden Hotels und andere touristische Einrichtungen von den Aufständischen nicht angegriffen.

Viele Pauschalreise Angebote führen Sie in Krisengebiete, sei es in die Dominikanische Republik oder nach Ägypten, wo man jetzt schon Parallelen zu Tunesien ziehen kann.

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Wer Safari Urlaub in Kenia bucht, tut dies meistens, um die beeindruckende Tierwelt des Landes kennen zu lernen. Eine Jeep Safari bietet Ihnen die Möglichkeit die „Big Five“ (die fünf größten Land-Säugetierarten der Erde) in freier Wildbahn und aus nächster Nähe kennen zu lernen. Das ist schon etwas anderes als Elefanten, Nashörner, Büffel und Löwen oder Leoparden in einem Zoo-Gehege zu betrachten.

Doch statt mit großkalibrigen Waffen schießt man auf einer Safari heutzutage nur noch mit Nikons und Canons um sich. Das scheint die Tiere jedoch weniger zu stören, manchmal laufen Sie einem sogar direkt vor die Linse.

Am besten eignet sich zur Tierbeobachtung in Kenia ein Besuch der zahlreichen Nationalparks: der bekannteste davon ist die wahrscheinlich die Masai Mara an der Grenze zu Tansania, die den nördlichen Ausläufer der Serengeti darstellt.

Inspiriert von Grzimeks unvergesslicher Tierdoku „Serengeti darf nicht sterben“ entscheiden sich viele Kenia Urlauber diesen Teil des Landes zu besuchen.
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Kenia ist mit Abstand das beliebteste Reiseland in Schwarzafrika.

Die einzigartige Tierwelt Kenias macht das Land zu einem Touristenmagneten. Wer in Kenia auf Safari geht, sollte allerdings einen gewissen Hang zum Abenteuer mitbringen und auf keinen Fall eine gut sortierte Reiseapotheke daheim vergessen, denn Tiere in ihrer Freien Wildbahn zu beobachten, ist doch etwas anderes als ein Zoobesuch.

Weltbekannt wurden die Löwen im Tsavo Nationalpark, die als Menschenfresser-Löwen in die Geschichte eingingen. Als 1898 die Eisenbahn durch das Gebiet des heutigen Tsavo-West Nationalparks gebaut werden sollte, bedrohten die Löwen die Bahnarbeiter und töteten 35 von ihnen.

Weiterhin haben Sie die Möglichkeit in Kenia Elefanten, Giraffen, Antilopen, Nashörner, Zebras, Büffel, Paviane, Meerkatzen und Strauße  zu sehen.

Wenn Sie Kenia Reisen auf Touring Afrika buchen, wird die Tour speziell an Ihre Wünsche angepasst. (mehr …)

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Survival International kritisiert den Reiseanbieter Wilderness Safaris, da das Unternehmen ein Resort-Hotel in Botswana auf einem Reservat der Kalahari Buschleute betreibt und ihnen die Nutzung des Brunnens verbietet, da Wilderness Safaris das Wasser für den Swimmingpool und eine Bar nutzt.

Die Buschleute wurden 2002 aus dem Reservat vertrieben und ihr Brunnen wurde versiegelt. 2006 allerdings bestätigte der Oberste Gerichtshof in Botswana das Recht der Eingeborenen dort zu leben. Dennoch werden sie nach wie vor gezwungen ihr Wasser von einem weit entfernten Ort außerhalb des Reservats zu holen.

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Kapstadt gilt nicht nur als die schönste Stadt Südafrikas, auch im zauberhaften Umland der City können Sie schöne Stunden verbringen, wenn der Spielplan im Juni dies zulässt. Denn, wer nur wegen der WM nach Kapstadt fährt, ist selbst schuld. Zumindest sollte man sich die Mutterstadt Südafrikas einmal vom Plateau des Tafelberges aus ansehen, selbst, wenn Sie nur mit der Seilbahn auf den Gipfel fahren; so viel Zeit muss sein. Von Kapstadt aus ist es zudem nur noch ein Katzensprung bis zum Kap der Guten Hoffnung. Danach sollten Sie unbedingt dem zugehörigen „Castle of Good Hope“ einen Besuch abstatten, denn es ist das älteste Gebäude Südafrikas. (mehr …)

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