Foto: nk ale

Foto: nk ale/sxc.hu

Eine Münchnerin, die zuvor ihren Urlaub in Ägypten verbracht hatte, packte vor der Abreise versehentlich eine Schlange in ihren Koffer.

Wie das passieren kann – wir wissen es nicht. Das Tier hat sich wohl einfach eingeschmuggelt.

Als die Frau die Schlange beim Auspacken entdeckte, geriet sie nicht wie man vermuten könnte in Panik, sondern legte sich erstmal ins Bett. Sie hielt laut eigenen Angaben das 20 Zentimeter lange Tier für eine Täuschung und sich selbst wohl für übermüdet von den Strapazen der langen Ägypten Reise.

Als die Schlange jedoch am nächsten Morgen immer noch da war und aus ihren Kleidern hervorlugte, verständigte Sie die Münchner Feuerwehr.

Diese brachten das arme Tier in eine Auffangstation für Reptilien.

Die Frau war nie in Gefahr, denn es handelte sich nicht etwa um eine giftige ägyptische Kobra, sondern um eine harmlose Kornnatter.

In diesem Fall kann man wohl mit Sicherheit davon ausgehen, dass es sich bei der Natter um einen blinden Passagier handelte, den die Frau keinesfalls seinem Habitat entreißen wollte.

Dennoch gibt es genügend Touristen, die bewusst geschützte Tiere und Pflanzen aus fernen Ländern mit nach Deutschland bringen – lebendig oder tot.

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