Foto: Carsten Grunwald / pixelio.de

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Wer für ein Hotelzimmer gutes Geld bezahlt, der möchte natürlich den Service des Hauses „voll nützen“. Es ist nicht unüblich, dass Hotelgäste nicht aufgebrauchte, gebrandete Toilettenartikel oder Kugelschreiber mitgehen lassen.

Berichte von solchen Kavaliersdelikten gibt es von Lübeck bis Miami. Hotels sehen das meist nicht als Diebstahl. „Das hat ja einen gewissen Werbeeffekt für uns“, sagt Reinhold Weise, General Manager des Sheraton München Westpark Hotel.

Man könnte es auch so deuten als interessierten sich die Gäste eben besonders für das Hotel und der Aufenthalt gefiel ihnen so gut, dass sie sich ein Andenken mitnehmen wollten. Wenn allerdings Handtücher, Bademäntel oder Hausschuhe fehlen, wird das schon mal in Rechnung gestellt.

Erlaubt ist das allerdings nicht, laut dem Deutschem Hotel- und Gaststättenverband darf ein Gast keinerlei Artikel aus einem Hotelzimmer mit nach Hause nehmen, die zur Ausstattung gehören.

Einige Gäste weisen übrigens richtige kriminelle Energie auf.

In Hotels weltweit sind Fälle dokumentiert, in denen Bilder, Vasen, Teppiche und ganze Stereo-Anlagen geklaut wurden.

In Bad Wildungen schraubten zwei besonders dreiste Diebe einen Zigarettenautomaten im Hotelflur ab und nahmen auch gleich die PCs aus der Lobby mit. Da halfen auch die Überwachungskameras nicht bei der Suche nach den Tätern, denn die Aufnahmen waren auf dem verschwundenen PC gespeichert.

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