Foto. Aldin/sxc.hu

Viele Karibik Urlauber stellen sich die bange Frage: sind Reisen in die Dominikanische Republik wegen der Ölpest im Golf von Mexiko in Gefahr? Laut Geologen ist das beliebte Ferienparadies nicht in unmittelbarer Gefahr, da die Meeresströmung den Ölteppich, der nach der Explosion der Bohrinsel “Deepwater Horizon” im Golf von Mexiko entstanden ist, eher Richtung US-Küste treibt. Immer noch sprudeln täglich etwa 8000000 Liter Öl ins Meer und der Ölteppich ist mittlerweile mindestens genauso groß wie die Karibik-Insel Jamaika. Eine Katastrophe von epischen Ausmaßen!
Die Inseln der Großen Antillen, also Kuba, Puerto Rico, Jamaika und die Dominikanische Republik werden voraussichtlich nicht direkt von der Katastrophe betroffen sein, doch kann man die Auswirkungen der Ölpest dort durchaus schon spüren. Der Bubies, eine Tölpelart, die jedes Jahr zur Paarung in die Dominikanische Republik kommt, hat laut Tierschützern Ölrückstände auf den Füßen, die von der Ölpest im Golf von Mexiko stammen.
Reisen in die Dominikanische Republik sind sehr beliebt und die Tourismusbranche ist der Hauptwirtschaftszweig der Region. Viele Bürger der Dominikanischen Republik sind auf Touristen angewiesen, die natürlich nicht mehr kommen würden, wenn das Paradies Dominikanische Republik durch eine Ölpest zerstört werden würde. Dieses Mal scheint die Dominikanische Republik noch verschont worden zu sein und es bleibt zu hoffen, dass die Ölkonzerne verantwortungsvoll genug beim der Förderung von Erdöl vorgehen werden, dass es eine vergleichbare Katastrophe nicht mehr geben wird und dass man noch viele Reisen in die Dominikanische Republik genießen kann.

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