Foto: hba moba/flickr.com

Urlaub machen, klar das will jeder, die meisten wollen auch verreisen, am besten irgendwo hin, wo es Strand und Sonne und ein badewasserwarmes Meer gibt, sei es die Marmaris, die Ägäis oder die Côte d‘Azur.

Wie wenig sich viele Urlauber dafür interessieren, wohin sie eigentlich reisen, zeigte eine Testreihe, bei der knapp ein Viertel der Befragten ihr Urlaubsland nicht auf einer Landkarte zeigen konnten. Doch das ist weniger schlimm als es sich anhört: angeblich können elf Prozent der US-amerikanischen Schüler ihr eigenes Land nicht einordnen. Ein Entgegenwirken kann von Seiten der Schule gefördert werden. Beispielsweise neben dem Erdkundeunterricht durch einen Schüleraustausch, der das Interesse der Teilnehmer für fremde Kulturen oder eben auch für Geographie weckt.

Wie schnell man ins Fettnäpfchen treten kann, wenn man nichts über sein Gastland weiß, zeigt sich beim Trinkgeld, denn worüber sich manche tierisch freuen ist anderorts eine Beleidigung.

In Europa sind meist 10 Prozent Trinkgeld üblich, doch auch hier gibt es Unterschiede. In italienischen Restaurants beispielsweise gibt man oft kein Trinkgeld, stattdessen wird der Service schon auf der Rechnung vermerkt, als “coperto” Gedeck.  Weshalb man für einen café an der Bar auch weniger zahlt als an einem Tisch!

Auch in Großbritannien und Irland wird oftmals ein “service charge” aufgeführt, wenn nicht darf’s aber schon mal einen zehn bis 15 Prozent tip geben.

Am meisten Trinkgeld gibt man in den USA und Kanada. Dort sind 15 – 20 Prozent Pflicht, nicht Kulanz. In China oder Japan hingegen kann Trinkgeld – außerhalb des Hotel und Tourismussektors – schon mal als Arroganz oder Beleidigung aufgefasst werden.

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