Zürich/Foto: manwalk / pixelio.de
37 Grad in der Großstadt, ist einfach zu heiß! Fast freut man sich gar nicht mehr, dass der Sommer anscheinend nach seinem schlechten Start ernsthaft gewillt ist die winterlichen Frühlingstemperaturen zu korrigieren.
In Zürich, wo es im Stadtgebiet gleich 40 Badeanlagen gibt, sieht man das jedoch nicht so eng.
Ganz im Gegenteil „Eng“ heißt hier eines der Seebäder, das auf einem Floß mitten im Zürichsee liegt. Die leicht schaukelnden Pfähle sind der perfekte Ort zum Chillen.
Auf der einen Seite sieht man die Stadt, die ihre Bewohner im Sommer so lieben, auf der anderen die immer noch schneebedeckten Gipfel der Alpen, die sich von dem winterlichen Frühling wesentlich langsamer zu erholen scheinen.
Für den perfekten Summer in the City gibt es wohl keine Stadt der Welt, die Zürich das Wasser reichen kann, im wahrsten Sinne des Wortes.
Gemessen an der Einwohnerzahl hat Zürich die höchste Bäderdichte Europas. Und selbst der Zürichsee ist so sauber, dass man schon mal einen kräftigen Schluck nehmen kann, wenn man hier seine Bahnen schwimmt. Das tun die Züricher sowieso die ganze Zeit. Der See macht 70 Prozent der Trinkwasserreserven der Stadt aus!
Das war allerdings nicht immer so. Noch in den 1970er Jahren vor Verabschiedung der Wasserschutzgesetze glitzerte hier nichts türkisblau im Sonnenlicht. Spätestens in einigen Metern Tiefe war alles nur noch pechschwarz.
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