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Wie bereits schon früher erwähnt herrscht ab diesem Jahr auf dem Oktoberfest München in den Bierzelten ein striktes Rauchverbot. Was jetzt vielleicht nach weniger Dunst im Bierzelt, freie Sicht auf die Blaskapelle und bessere Luft beim Feiern klingt könnte sich aber schnell ins Gegenteil verkehren. Der Zigarettenqualm mag vielleicht unangenehm riechen, doch hat er auch viele andere unangenehme Gerüche überdeckt. Schweiß, Fett, Bierdampf und vergammelnde Essensreste die zwischen die Bodendielen des Bierzelts fallen und nur schwer zu beseitigen sind sorgen auch ohne Zigarettenrauch für dicke Luft im Bierzelt.

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Auch die längste Oktoberfest-Nacht geht einmal zu Ende und früher oder später ist es an der Zeit Lebewohl zu sagen.

In Bayern macht man das ganz unkompliziert, wie bei der Begrüßung, mit einem “Servus”. “Ciao” oder “Tschüss” sind bei strengen Dialekt-Liebhabern in Bayern absolute Unwörter! Mit einem “Servus” liegt man aber immer richtig, in geselliger Runde ist aber auch ein “Pfiat Di” bzw. ein “Pfiat Eich” (Eich=Euch) angebracht. “Pfiat Di” oder auch “Pfia Gott” heißt etwa “Führe Dich Gott” und ist wieder in der langen katholischen Tradition der Bayern verwurzelt.

Will man höfliche Distanz wahren, was allerdings im Bierzelt nicht unbedingt von Nöten ist, kann man sich auch mit “Wiederschaun” (auf Wiedersehen) verabschieden. Weiterlesen »

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Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Weiter geht’s mit unserem Sprachkurs für das Münchner Oktoberfest. Nachdem letztes Wochenende die Grundbegriffe “Wiesn” und “Maß” erklärt worden sind können wir jetzt weiter in die Tiefe der bayerischen Sprache eindringen. Dabei wirft sich das Problem auf, dass Bayrisch, wie die meisten Dialekte, ein gesprochener Dialekt ist, der in schriftlicher Form nicht gebräuchlich ist. Orthographisch wird beim Wochenend-Sprachkurs also keine Gewähr geboten. Doch nun zum Sprachkurs, dieses Wochenende: korrekte Begrüßung und Verabschiedung.

Die gängigste Begrüßung in Bayern ist ein einfaches “Servus”. Beim “Servus” handelt es sich, wie beim “Griaß Di” (Grüß Dich) eher um eine informelle, freundschaftliche Begrüßung. Weiterlesen »

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Für erstmalige Oktoberfest-Touristen vielleicht weniger interessant, aber für Dauer-Wiesn-Besucher immer wieder aufs Neue spannend: was kostet die Maß Bier in diesem Jahr? Auch heuer ist das Bier wieder etwas teurer geworden und so liegt der Bierpreis mittlerweile bei stolzen 8,30€ bis 8,90€. Bei dem Preis sollte man dann unbedingt darauf achten, dass die Maß auch ordentlich eingeschenkt ist und nicht zum Großteil aus Schaum besteht!

Traditionell dürfen auf dem Oktoberfest München auch nur Münchner Biere ausgeschenkt werden. Es gibt sechs Oktoberfestbrauereien, die die durstigen Wiesn-Besucher versorgen. Die älteste Münchner Brauerei gibt es bereits seit 1328. Die Augustiner Brauerei blickt damit auf eine sehr lange Biertradition zurück und gilt als eines der beliebtesten Biere Münchens. Weiterlesen »

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Wiesn-G'schichtn/www.volkverlag.de

Das Münchner Oktoberfest ist ein Publikums-Magnet für Gäste und Touristen aus aller Welt. Bis aus Australien, den USA, Japan und China kommen die Besucher auf die Wiesn, schmeißen sich in Dirndl und Lederhosen und tanzen und schunkeln kräftig mit.

Das Oktoberfest München ist aber auch Inspiration für viele Einheimische: zahlreiche Komiker und Kabarettisten nahmen das Thema Wiesn in ihr Repertoire auf (unvergessen hierbei Gerhart Polts “Attacke auf Geistesmensch”), die Zeitungsschreiber genießen es während der Wiesn auf einen unendlichen Schatz an Geschichten und Anekdoten rund um das berühmte Volksfest zurückgreifen zu können und auch für Musiker und bildende Künstler wirkt sich die weltoffene und doch traditionelle Atmosphäre des Münchner Oktoberfests oft sehr inspirierend aus.

Auch eine Gruppe von zwanzig Comiczeichnern des Münchner Comicvereins “Comicaze” sind vom Wiesnfieber gepackt worden und hat zur Jubiläumswiesn ein Comicbuch herausgebracht. Weiterlesen »

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Bayern hat gewählt: am 4. Juli 2010 wurde per Volksentscheid beschlossen, dass ab August in Kneipen, Wirtschaften und Gaststätten nicht mehr geraucht werden darf. Auch in Bierzelten ist das Qualmen jetzt verboten. Ein herber Schlag für die Gastronomie-Branche und auch den Wiesn-Wirte macht das totale Rauchverbot zu schaffen.

Da es in den meist hoffnungslos überfüllten Bierzelten auf dem Münchner Oktoberfest oft schlichtweg unmöglich ist das Zelt zum Rauchen zu verlassen und danach auch wieder zurück an seinen Platz zu kommen, ohne dass vorher aufwendige Umbaumaßnahmen in den Zelten nötig wären, die in der Kürze der Zeit aber nicht mehr möglich waren, sollte es für das Oktoberfest 2010 noch eine Sonderregelung für das Rauchverbot geben. Weiterlesen »

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Alle Welt spricht von dem Jubiläum des Münchner Oktoberfests und das 200 Jahre Wiesn noch mehr Gäste nach München locken wird. Dabei ist wichtig zu wissen, dass es sich nicht um die 200. Wiesen handelt, sondern um das 200. Jahr Oktoberfest München. Seit den Anfängen des Oktoberfests im Jahre 1810 fiel die Wiesn 24 mal aus, bzw. wurde nur als verkleinertes “Herbstfest” gefeiert.

Gründe für den Ausfall des Oktoberfests waren verschiedene Kriege, wie den der Bayern gegen Napoleon 1813, den Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 an dem Bayern auf Seiten Österreichs teilnahm und die beiden Weltkriege, während denen kein Oktoberfest stattfand. Auch nach den Weltkriegen konnte das Münchner Oktoberfest nur in der abgespeckten Version des “Herbstfestes” stattfinden.

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