Foto: ejdzej/sxc.hu

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Heute gehört FKK ganz selbstverständlich zur Strandkultur in Deutschland. Aber wie ist das bei einer Reise in die Türkei?

“Schwedisches Baden” wie die Frei-Körper-Kultur anfangs genannt wurde, kam bei uns Ende des 19. Jahrhunderts in Mode. 1898 wurde der erste FKK-Verein in Essen gegründet. Das Nacktbaden war an Nord- und Ostsee beliebt geworden. 1920 wurde offiziell der erste Nacktbadestrand auf Sylt eröffnet.

Vor mehr als hundert Jahren gehörte sicherlich Mut dazu sich seiner Kleidung zu entledigen. Heute kann das jeder einfach tun, sei es in einer einsamen Bucht allein oder im Verein.

In der Türkei hingegen verhält es sich nicht so. Kaum war das erste FKK-Hotel geöffnet gab es schon Probleme. Dabei ist nur das Hotelgelände offiziell für Naturisten zugelassen, (und der zugehörige Strand natürlich), im Hotel selbst, das übrigens nur für ausländische Urlaubsgäste ausgelegt ist, sollten die Leute angezogen sein. Dennoch fordern die Kritiker die Schließung des Hotels.
Dem Betreiber des “Adaburnu Gölmar Oteli”, des ersten FKK-Hotels in der Türkei wurde nun tatsächlich ein Verstoß gegen die Bauvorschriften vorgeworfen, der unter Umständen bedeuten könnte, dass er sein Hotel bald dicht machen muss.

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